Der Wunsch nach dem Kunden-Seminar für die Discounterkasse

Der Wochenendeinkauf beim Lebensmitteldiscounter könnte fast entspannend sein – wenn der Stress an der Kasse nicht wäre.

Der fängt spätestens damit an, dass ich mir genau überlegen muss, in welcher Reihenfolge ich die Einkäufe auf’s Band lege. Zerbrechliche Sachen gehören nicht unten in den Einkaufswagen, müssen also zuletzt auf‘s Band. Die schweren Sachen kommen zuerst dran. Immer im Blick: Den Betrieb nicht aufhalten, meine Mit-Kunden nicht verärgern, nicht zu viel bezahlen und nichts fallen lassen.

Einkaufszettel

Einkaufszettel

Ich habe schon nach dem Kundenseminar „Kassieren und Einkaufswage packen – leicht gemacht“ gefragt, erntete aber nur ungläubige Blicke. Manche Kassenkräfte scannen die Waren so schnell, dass diese sich auf dem viel zu kleinen Fleck hinter dem Scanner stapeln und ich kaum hinterher komme, die wieder in meinen Wagen zu packen. Was machen wohl ältere Leute? Kaufen die nicht so viel ein? Oder kaufen die nicht beim Discounter?

Vielleicht sollte ich darauf bestehen, dass die Waren nicht gescannt werden, sondern die Nummern von Hand in die Kasse getippt werden.

Oder ich sollte mehr Obst und Gemüse kaufen, die an der Kasse ausgewogen werden müssen, und dies dann geschickt über das Band verteilen. Jeder Wiegevorgang kostet Zeit der Kassiererin und verschafft mir einen Zeitvorteil beim Einpacken.

Den Überblick, ob alles richtig gescannt wurde, kann ich dabei aber auch nicht behalten. Da muss ich mich am Ende auf mein Gefühl verlassen, ob die Summe zum Inhalt des Einkaufswagens passt.

An der Kasse sitzt die (einzige) Ansprechpartnerin des Unternehmens, mit der ich kommuniziere. Das sollten sich auch Discounter bewusst machen.

Flattr this!

3 Reaktionen auf “Der Wunsch nach dem Kunden-Seminar für die Discounterkasse

  1. ich bin ja ein großer befürworter des einpackenlassens, wie es in amerikanischen supermärkten gemacht wird. da fehlt dann irgendwie die hektik und wenn man viele papiertüten hat, dann wird einem der krempel auch ins auto geladen, nachdem man vorfährt. ja, ich bin bequem. :)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *