Tausendmal berührt …

An die Jugendliebe, sei es die erste oder eine der ersten, erinnert man sich in besonderer Weise. Klaus Lages „1000 und eine Nacht“ erzählt von gemeinsamer Kindheit, gemeinsamen Erlebnissen, aus denen dann Liebe erwuchs. Ein Lied, das auch ein Stück meines Lebens erzählt. Von einer dieser Jugendlieben handelt auch Steinunn Sigurðardóttirs „Der gute Liebhaber“, das jetzt bei Rowohlt auf deutsch erschienen ist. Bei Karl muss es auch ZOOM gemacht haben, er wusste nicht was geschehen war. Aber er wusste, was ihm fehlte.

Der gute Liebhaber

Buchcover: Der gute Liebhaber (Rowohlt Verlag)

Doch der Reihe nach: Die Frankfurter Buchmesse beherbergt dieses Jahr Island. Grund genug, für den Börsenverein des Deutschen Buchhandels, einen Abend im Berliner Büro zu veranstalten und zwei isländische Autoren einzuladen. Eine von ihnen eben: Steinunn Sigurðardóttir. Ulrich Matthes las in unvergleichlicher Weise aus ihrem Buch vor.

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Abschied am Baumschulenweg

In den vergangenen Tagen sind viele Nachrufe auf Robin Meyer-Lucht erschienen. Lange habe ich überlegt, ob ich dieser Reihe einen würdigen hinzufügen könnte.

Robin habe ich kennengelernt bei den Vorbereitungen zur Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“. Er war damals ein kritischer Gesprächspartner, dessen Analyse ich sehr schätzte und die mir sehr geholfen hat.

Ich traue mir nicht zu, einen weiteren Nachruf zu verfassen, der meinen und vor allem seinen Ansprüchen gerecht werden würde.

Am vergangenen Mittwoch habe ich gemeinsam mit vielen anderen bei der Trauerfeier Abschied genommen. Bei carta.info hat Wolfgang Michal seine Trauerrede dokumentiert. Sie zeigt, wie wichtig Robin für die deutsche Medienlandschaft war.

Friedhof Baumschulenweg

Friedhof Baumschulenweg (Foto: Komórka Koordynac on picasa (CC BY-NC-SA 3.0))

Ebenfalls lesenswert: Thierry Chervel auf perlentaucher.de

Mir bleibt nur sagen: Robins Rat wird mir fehlen.

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