Inkasso für Drittanbieter

Beim letzten Treffen des Elternprojekts Neue Medienkultur (Link folgt demnächst) machte mich Magnus (@grindcrank) auf einen Blogpost von Johnny Haeusler aufmerksam. Das Kind von Johnny verlor über Nacht das eben aktivierte Prepaid-Guthaben. Als Übeltäter wurde mit großer Wahrscheinlichkeit das sogenannte WAP-Billing ausgemacht. Eine sehr perfide und auch für technik-affine Menschen nur sehr schwer zu durchschauende Möglichkeit, leicht an das Geld von Smartphone-Besitzern zu kommen, die kostenlose, werbefinanzierte Apps nutzen. Die Technik hat die c’t schon 2010 erklärt.

Wir haben in der Familie drei Verträge bei simyo. Mit dem Unternehmen sind wir sonst zufrieden. Ganz einfach, dachte ich: Inkasso-Sperre für Drittanbieter über die Hotline buchen, auf der sicheren Seite sein. Bei anderen Mobilfunkern geht das wohl sehr problemlos, aber simyo will nicht.

simyo

simyo SIM-Kartenbrief (Giikah on flickr (CC BY-NC 2.0))

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„Die Finanzagentur legt großen Wert auf Kundenzufriedenheit.“

Das Schreiben ist gegenstandslos. Der Duden deutet dies als „als Gegenstand einer weiteren Diskussion o. Ä. nicht mehr in Betracht kommend; überflüssig, hinfällig„.

Die Finanzagentur GmbH hat mir mitgeteilt, dass sie mir nun doch weiterhin eine  Kontoführung ermöglichen will. Die Stammdaten sind vervollständigt. Meine Irritationen sind jedoch noch nicht vollständig beseitigt. Noch immer habe ich keine Antwort, warum dieses Verfahren für Alt-Kunden überhaupt nötig war, warum nicht zwischen Kindern und Erwachsenen differenziert wurde.

Aber: „Die Finanzagentur legt großen Wert auf Kundenzufriedenheit.“ (Pressemitteilung vom 20. Januar 2012 (PDF))

Ausriss Brief Finanzagentur

Brief der Finanzagentur GmbH: "Schreiben gegenstandslos"

Was war passiert? Das kann man hier, hier und hier nachlesen.

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