Echtzeitauskunft für die S-Bahn – Wie baue ich mir ein Lesezeichen fürs Smartphone? [Update]

Gestern (und heute) wurde unsere Familie zum Bahnopfer. Mehr als drei Stunden Verspätung hatte der IC 2073 bzw. neg 20 aus Dagebüll als er endlich kurz nach Mitternacht im Berliner Hauptbahnhof einfuhr. Geplante Ankunft war 20:33 Uhr.

Jana vom Twitter-Team der Bahn hat mich gut informiert.

Spätestens abends nach 22:00 Uhr wird der Berliner Hauptbahnhof zur Servicewüste. Es ist nur noch ein Infoschalter geöffnet, an dem sich lange Schlangen bilden – Personal auf den Bahnsteigen ist ohnehin nicht vorgesehen.

Die Zuganzeiger auf den Bahnsteigen sehen immer nur die Ankündigung eines Zuges vor. Über Züge mit massiver Verspätung kann man sich dann nur noch per mobilem Internet informieren.

Im Testbetrieb sind dort auch die Daten der Berliner S-Bahn enthalten, wie @SBahnBlog hier

und hier


vorsichtig bestätigt. Alles lesen

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Blogparade: Zeigt her eure Apps!

Lieblingsapps? Daniel Rehn, der neulich so wunderbar zum Frühstück über Demut im neuen BASE_camp sprach, hat zu einer Blogparade aufgerufen.

Aber ich schweife ab … Thema war: Zeigt her Eure Lieblingsapps. Romy aka Snoopsmaus hat heute schon vorgelegt. Was kann ich da bieten? Ich habe viel Mainstream auf dem iPad nehme ich an. Meine Auswahl:

Herz

Meine Lieblings-Apps (Foto: Salotte1 on flickr (CC BY-ND 2.0))

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S-Bahner mit Herz und Tweets

Berlin hat ja immer etwas Provisorisches. Die Stadt ist irgendwie nicht fertig, immer im Umbruch, nie perfekt. Ganz besonders intensiv hat sich das in den letzten Jahren bei der S-Bahn gezeigt. In der Zeit der Teilung der Stadt litt die S-Bahn immer unter der Zerstörung im Krieg, kam im Westteil nie auf die Beine, weil sie lange Zeit den verhassten Brüdern im Ostteil gehörte. Die Stadtplanung ignorierte sie und mit den paar Pfennigen für eine Fahrkarte konnten das Netz und die Wagen nicht unterhalten werden.

Mit der Einheit kam der Aufschwung, die S-Bahn wurde zum beliebten Transportmittel, weil die Strecken wieder aufgebaut wurden und den Menschen im Speckgürtel und in den Außenbezirken eine schnelle Transportmöglichkeit in die Innenstadt geboten wurde.

S-Bahn Heiligensee 1982

Traurigkeit pur: S-Bahn Heiligensee anno 1982 (Foto: GoettinenFan on flickr (CC BY-NC-ND 2.0))

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Twitter – falsch erklärt (oder: Oliver Kahn lässt jetzt twittern)

Vor vielen, vielen Leuten im Fernsehen:

Oliver Kahn: „Du schreibst.“

Jeannine Michaelsen: „Wir folgen Harald Schmidt. Und deswegen kann auch Harald Schmidt jetzt lesen, was wir schreiben.“

Und der Account von Harald Schmidt war dann auch noch ein Fake. Vielleicht hätten sie es doch lassen sollen, wenn es nur PR ist.

Aber Euer Studio auf Usedom gefällt mir.

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Lange Nacht der Wissenschaften

Für die klügste Nacht des Jahres hatten wir uns dieses Jahr wieder einen ambitionierten Plan gemacht, den wir jedoch nur rund zur Hälfte geschafft haben. Ein viel zu großes Angebot in zu kurzer Zeit bei zu großen Entfernungen.

Dringender Ratschlag an die Macher der Langen Nacht der Wissenschaft 2013: Auf jeden Fall im nächsten Jahre vor 17 Uhr beginnen.

Bedauerlich: An vielen Ständen wird gegen 23:30 Uhr bereits eingepackt, Mitmachstationen haben dann ohnehin schon meist das Mitmachen eingestellt. Gerne hätten wir noch das eine oder andere mehr gesehen. Aber um halb zwölf noch den langen Weg nach Dahlem antreten, wenn da dann nach Mitternacht vielleicht Emotionen nicht mehr theoretisch, sondern nur noch praktisch erlebbar sind? Alles lesen

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