Blogparade: mein Zeugnis in der Grundschule

Die Romy (snoopsmaus) lässt mich wohl zum Fan von Blogparaden werden. Dies hier ist jedenfalls die zweite, an der ich teilnehme. Auf beide wurde ich aufmerksam über Romys Blog.

Unser gemeinsames Thema: Grundschulzeugnisse. Meine Einschulung war im Herbst 1972. Ich nehme an, einige Leser waren da noch gar nicht geboren.

Ernüchternd: Meine Grundschulzeugnisse verraten nichts über mein Wesen damals. Eine schriftliche Beurteilung gab es nicht. Die Kopfnoten beschränkten sich auf ein „gut“ bei Verhalten in der Schule und ein weiteres „gut“ in der Kategorie „Beteiligung im Unterricht“. In der zweiten Klasse hat man auch das noch abgeschafft.

zeugnis

Zeugnis nach der ersten Klasse

Lesen, Rechnen und Handschrift sind in der ersten Klasse mit 2 benotet. Niedersächsisches Understatement, würde ich sagen. Nicht so überschwänglich wie bei Romy, die mit ihrem DDR-Zeugnis im Westen als Heldin der Arbeit Streberin durchgegangen wäre.

In der vierten Klasse – Kopfnoten sind immer noch verpönt und auf dem Formular nicht vorgesehen – notiert der Klassenlehrer:

Frank arbeitet fleißig und aktiv mit!

Das Zeugnis ist für die Bewerbung am Gymnasium wichtig. Da macht sich ein solcher Satz natürlich nicht schlecht. Zu meinen Gunsten wirken auch die Bemerkungen „teilgenommen“ und „Freischwimmer“, die an der Stelle eingetragen sind, wo sonst die Sportnote erwartet wird.

Danke noch mal an den Ostwestf4len und seine Idee, über sein Grundschulzeugnis zu bloggen. Mitmachen? Bitte – und zwar bis zum 31.07.2012.

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4 Reaktionen auf “Blogparade: mein Zeugnis in der Grundschule

  1. Vielen Dank für Deine Teilnahme an meiner Blogparade.

    Ich finde es interessant, dass es 1972 in Deinem Zeugnis der ersten klasse Noten gegeben hat, während ich 1981 in meinem ersten Zeugnis nur Prosa-Text gehabt habe.

  2. Wenigstens ein, zwei Sätze hätten sich die Lehrer ja schon abringen können… Finde ich mal. Aber ansonsten halte ich mich lieber zurück – ich bin noch auf der Suche nach meinem Zeugnis :)

  3. Pingback: Märchen-Blogparade: Es war einmal … | Analoges und digitales Leben.

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