Netzpolitischer Rückblick 2012 bei Politik Digital

Internet Art (ssoosay CC BY 2.0)

With Internet Art I am not White, Black, Chinese, Indian, Arab, Mexican, Mixed Race. Old, Young or Whatever … (ssoosay on flickr (CC BY 2.0))

Politik Digital fragte viele Menschen, auch mich, ob 2012 netzpolitisch eher ein gutes oder ein schlechtes Jahr war.

Geantwortet haben (Auswahl) Andreas Jungherr, Peter Tauber, Dorothee Bär, Lars Klingbeil und Tobias Schwarz.

Meine Antwort:

2012 war ein gutes netzpolitisches Jahr, weil das Thema Internet nicht mehr nur von den “Onlinern” diskutiert und debattiert wird, sondern von allen in Politik und Gesellschaft. Beispielsweise sind über das Internet 2012 zahlreiche Bücher und Debattenbeiträge erschienen, die die Kluft zwischen Skeptikern und Optimisten, zwischen Nerds und Internet-Ausdruckern, zwischen digitalen Eingeborenen und analogen Gästen im Digitalen schließen wollen. Das freut mich ungemein.

National und international gibt es neue Ansätze, die politischen Fragen der Digitalisierung zu beantworten. Nicht immer gefallen allen die bisher gestellten Fragen oder die gegebenen Antworten, aber ich bin sicher: Das wird noch. Ohnehin ist eine Erkenntnis des zurückliegenden Jahres, dass die Anzahl der einfachen Antworten mit dem Internet noch kleiner geworden ist als ohne.

Die Freiheit, die das Internet jedem Einzelnen bietet, ist nahezu grenzenlos. Politik und Gesellschaft sollen dazu beitragen, dass die Menschen überall dieser Freiheit mit Verantwortung gerecht werden können. Daran sollten wir alle im nächsten Jahr weiter arbeiten.

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