Einmalig in Deutschland: Cyclop

Werbenzeige der Maschinenfabrik Cyclop

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Berlin ist groß und die Stadt braucht viele Straßennamen. Die außergewöhnlichsten Straßennamen findet man nicht unbedingt in der Hauptstadt. Aber die eine oder andere Straße existiert wohl nur hier.

Nach meinen Recherchen ist der Name Cyclopstraße einmalig in Deutschland. Benannt wurde die Straße nach den Cyclop-Werken, die hier um die Jahrhundertwende des 19./20. Jahrhunderts einen Betrieb hatten.

Ich habe ein kleines Webprojekt rund um die Cyclopstraße begonnen, das sich um Geschichte und Gegenwart der Straße dreht. Bilder der CyclopPi-Webcam findet man dort auch.

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Erste Sätze: Jack London – Der Seewolf

Der Vierteiler „Der Seewolf“ mit Raimund Harmsdorf gehört neben Timm Thaler zu meinen Fernseh-Kindheitserinnerungen. Die (immer noch) starke Szene mit der Kartoffel ist ein echter Klassiker.

(Die Kartoffel ca. bei Minute 2.)

Der Roman aus dem Jahr 1904 beginnt in der Übersetzung von 1968 so:

Ich weiß kaum, wo beginnen, wenn ich auch mitunter im Scherz die Ursache all dessen auf das Konto von Charley Furuseth schreibe. Er besaß ein Sommerhäuschen in Mill Valley, im Schatten des Mount Tamalpais, und bewohnt es nie, außer wenn er die Wintermonate vertrödelte und Nietzsche und Schopenhauer las, um sein Gehirn auszuruhen.

Jack London, Der Seewolf
Diogenes Taschenbuch, 1987

Im amerikanischen Original heißt es:

I scarcely know where to begin, though I sometimes facetiously place the cause of it all to Charley Furuseth’s credit. He kept a summer cottage in Mill Valley, under the shadow of Mount Tamalpais, and never occupied it except when he loafed through the winter months and read Nitzsche and Schopenhauer to rest his brain.

Jack London, The Sea Wolf
Bantam Books, 1960-2007

Wer lieber gucken statt lesen will: Der Seewolf – TV-Vierteiler

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