Qwant: Die Befreiung aus der Filterblase?!

Qwant-Screenshot

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Der Marktanteil von Google im Bereich „Internet-Suchmaschine“ ist in Deutschland so hoch wie in (fast?) keinem anderen Land dieser Welt. In keinem anderen Land wird so heftig über die vermutete Sammelwut von Google debattiert wie in unserem. 

Dem Durchschnittsnutzer mangelt es an bekannten Alternativen zu Google. duckduckgo.com oder ixquick.de sind nur eingeweihten bekannt. Web-Opas erinnern sich noch an die Vor-Google-Ära, zum Beispiel an Altavista oder MetaGer.

Wer eine datenschutzfreundliche Suchmaschine aus Europa nutzen will, hat seit heute eine Option mehr: qwant.com

Aus Frankreich kam qwant nach Berlin. Das Unternehmen verspricht keine Nutzerdaten zu speichern. „Wenn zwei Personen das gleiche Suchwort eingeben, erhalten sie auch das gleiche Ergebnis“, sagen die Gründer von qwant – und wollen damit die Nutzer aus ihrer Filterblase befreien.

Die Ergebnisseite kommt ohne lästiges Blättern aus und lädt zum Stöbern ein. Voraussichtlich werden die Nutzer eher und länger auf der Ergebnisseite bleiben als bei anderen Suchmaschinen. qwant-Cheftechniker Eric Leandri spricht daher auch lieber von einer „Entdeckungsmaschine“, bei denen man auf Dinge stößt, die man gar nicht gesucht habe. Ein grenzenloser Zeitvertreib für chronische Aufschieber: DIE Seite für Anhänger der professionellen Prokrastination.

Ob sie im täglichen Arbeitsablauf hilft, werde ich testen.

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