Webcam: fast im Dauerbetrieb

Schnappschuss vom 16. Juni 2013

Schnappschuss vom 16. Juni 2013

Seit Pfingsten läuft der Raspberry Pi als Webcam. Die Reaktionen auf das Vater-Sohn-Bastel-Programmierprojekt waren durchweg positiv. Zahlreiche Erwähnungen auf Twitter und facebook. Der Elektronikversender des Vertrauens erwähnte den Blogbeitrag auf seiner facebook-Seite – danach schossen hier die Zugriffszahlen durch die Decke. Alles lesen

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Fremdsprache oder Programmiersprache

BASIC-Code

BASIC-Code

In den 1980er lernte ich das Programmieren mit BASIC. Meine Schule hatte einen ehemaligen Kartenraum in einen Computerraum umfunktioniert. Dort standen vier Workstations, die mit monochromen Bildschirmen, zwei Acht-Zoll-Diskettenlaufwerken und einem riesigen Nadeldrucker ausgestattet waren und mir den Einstieg in die Informationstechnologie vermittelten. Leider habe ich keine Zeile Code von damals aufgehoben. Ich erinnere mich nur daran, dass ich die Disketten im Winter äußerst vorsichtig unter dem Parka in die Schule trug, um die wenigen Bytes vor der klirrenden Kälte zu schützen.

Wenn ich heute die Debatten um Informatikunterricht in der Schule verfolge und sehe, was meine Kinder in der Schule heute lernen, dann war meine Schule damals ziemlich weit vorne. Alles lesen

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Raspberry Pi, Webcam und Twitter

Twitter-Headerbild CyclopPi

Twitter-Headerbild CyclopPi (Originalaufnahme, bearbeitet von Jan mit etwas Photoshop)

Ein Raspberry Pi ist das neueste Gerät im heimischen WLAN. Kein Himbeerkuchen, sondern ein Ein-Platinen-Computer in Scheckkartengröße.

Der älteste Sohn machte in den vergangenen Wochen mehrfach mehr oder weniger deutliche Anspielungen, dass so ein Gerät wunderbar in unseren Haushalt passen würde. Nach einem noch deutlicheren Hinweis im Newsletter meines Lieblingselektronikversenders bestellte ich.

Die Version B dieses Wunderwerks forderte mich heraus. Mit Gehäuse, Netzteil, WLAN-Adapter (die Mini-Ausführung (EW-7811 UN) von Edimax) und Tastatur kamen zwar noch einmal rund zwei Drittel des ursprünglichen Preises hinzu, aber immerhin hatten wir einen tragbaren Computer für ingesamt nur 72,80 Euro! Eine 2-GB-SD-Karte als „Festplattenersatz“ schlummerte noch in einer alten Digitalkamera. Alles lesen

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Bilanz: Alle AB-Bahnhöfe an einem Tag (2. Update)

An einem Endbahnhof (Foto: Tobias 'ToKo' Koch')

An einem Endbahnhof (Foto: Tobias ‚ToKo‘ Koch‘)

Wir haben es geschafft!

Nach etwas über 12 Stunden hatten Johannes und ich alle – wirklich alle – S-Bahnhöfe im Berliner Stadtgebiet mindestens einmal angefahren.

 

Pendelverkehr und Schienenersatzverkehr, verpasste und erreichte Anschlüsse, versperrte Wagen und fehlende Sitzpolster, überwiegend saubere Wagen, keine Fahrkartenkontrolle und keinen Zugausfall – das ist eine Seite der Bilanz unserer verrückten Idee.

Seite 6 der B.Z. Berlin vom 11.05.2013

Seite 6 der B.Z. Berlin vom 11.05.2013

Die persönliche Seite ist noch wertvoller: Uns unterstützten hilfreiche Mitarbeiterinnen beim Social Media-Team der Berliner S-Bahn. Der inoffizielle S-Bahn-Twitterer versorgte uns mit allerlei hilfreichen Tipps. Begeisterte Jubelperser empfingen uns am Bahnhof Buch. Jo, Patty, ToKo, Norman, Olli, Yannick, Alex sowie Sabine und ihr Fotograf von der B.Z. Berlin fuhren mehr oder weniger lange mit uns mit. 115 Follower hatte unser Account ABBahnhoefe1Tag am Abend. Unsere Reise war uns 260 Tweets auf diesem Account wert.

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Alle AB-Bahnhöfe an einem Tag: Liveupdates

Sei dabei!

Was machen wir?

Wir fahren an einem Tag alle S-Bahnhöfe im Berliner Stadtgebiet ab. Mehr dazu findest Du hier, hier und hier.

Was sagen wir?

Twitter hilft, vielleicht.

Folge auch unseren normalen Accounts hildwin und senSATZionell für Updates.

Wo sind wir?

Google Latitude half. Nun:
Wieder zu Hause. ;)

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Alle AB-Bahnhöfe an einem Tag: Versuch eines Zeitplans

Mitfahrerinnen und Mitfahrer finden uns im 2. Wagen, hinter dem "Faltenbalg".

Mitfahrerinnen und Mitfahrer finden uns im 2. Wagen, hinter dem „Faltenbalg“.

Am Freitag startet die Tour „AlleABBahnhöfean1Tag„. Mitfahrerinnen und Mitfahrer sind gerne gesehen. Gemeinsam mit Johannes (auch als senSATZionell im Internet bekannt) geht es auf große Tour durch die Hauptstadt: Der Brückentag einmal anders.

Start ist um 9:00 Uhr auf dem Stadtbahnsteig des Bahnhofs Friedrichstraße. Das ist der obere (Ost-West-)Bahnsteig. Von dort aus fahren wir zunächst in den äußersten Westen des S-Bahnnetzes nach Spandau. Von „Spandau bei Berlin“, wie die echten Spandauer sagen, geht die Tour über Westkreuz runter nach Wannsee. Die S1 bringt uns wieder ins Zentrum, um dann den westlichen Süden abzufahren. Weiter über den Ring in die zahlreichen östlichen Abzweige mit einer Mittagspause am südöstlichen Stadtrand.

Am Nachmittag ist der Norden dran. Die beste Eisdiele der Stadt in Frohnau könnte ein Ziel für den frühen Nachmittag sein. Gerne folgen wir aber auch euren Tipps! Immer her damit. Alles lesen

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Hochbetrieb am Sonntagnachmittag

Leitkegel

Leitkegel by 4028mdk09 [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Sonntag Nachmittag, strahlender Sonnenschein. In der Nähe des Immer-noch-Hauptstadtflughafens TXL herrscht auf einem eingezäunten Geländer hinter einer ehemaligen französischen Alliertensiedlung Hochbetrieb.

Rund 20 Karossen schleichen über die schmalen Fahrbahnen. In der Baracke fragt die Aufsicht die Neuankömmlinge, ob dies ihr erstes Mal sei. Hier auf diesem Platz. Wenn sie die Frage bejahen, sind die Regeln schnell erklärt: Nicht schneller als 30. Straßenverkehrsordnung gilt, selbstverständlich. Die große weiße Fläche darf nicht befahren werden. Die Straßen sind keine Einbahnstraßen, auch wenn die Mehrzahl der Autos linksherum fährt. Herdentrieb.
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Alle S-Bahnhöfe in Berlin an einem Tag (2. Update)

Hinweis: Die Tour ist absolviert: Eine erste Bilanz

Die Berliner S-Bahn treibt ihre Fahrgäste gelegentlich zur Verzweiflung. Verspätungen, Zugausfälle und defekte Wagen. Dennoch: Mir ist die S-Bahn ans ans Herz gewachsen. Ich fahre gerne mit der S-Bahn. Doch viel zu oft auf eingefahrenen Strecken. Immer nur den nördlichen Teil der S1 – das kann es doch auch nicht sein. Es gibt so viele Bahnhöfe in Berlin, die ich nicht kenne.

Der Kollege @bjoerngrau fuhr neulich alle Berliner U-Bahn-Strecken ab und brauchte dafür 15 Stunden. Wie die Linken nun mal so sind, geht bei ihnen nichts unpolitisch. Die Fahrt wurde mit einer Gefährdungsanalyse verbunden werden.

Wir wollten doch beobachten, wie die Leute in öffentlichen Verkehrsmitteln miteinander umgehen, denn im Rahmen der #aufschrei-Debatte wurde häufig davon berichtet, wie Menschen – hauptsächlich Frauen – im öffentlichen Nahverkehr belästigt wurden.

Ihr Ergebnis ist beruhigend: Es sei „fast nichts und erst recht nichts Schlimmes passiert„, bilanzieren sie.
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