Webcam: fast im Dauerbetrieb

Schnappschuss vom 16. Juni 2013

Schnappschuss vom 16. Juni 2013

Seit Pfingsten läuft der Raspberry Pi als Webcam. Die Reaktionen auf das Vater-Sohn-Bastel-Programmierprojekt waren durchweg positiv. Zahlreiche Erwähnungen auf Twitter und facebook. Der Elektronikversender des Vertrauens erwähnte den Blogbeitrag auf seiner facebook-Seite – danach schossen hier die Zugriffszahlen durch die Decke. Alles lesen

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Facebook-Bilderschnipsel

Christoph Kappes erläutert in Wort und Bild, warum ihn die Aufregung um die Abmahnung für das facebook-Vorschaubild kälter lässt als andere.

Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs zur Google-Bildersuche spricht zwar von einer Urheberrechtsverletzung, die „Geltendmachung des Unterlassungsanspruchs“ sei jedoch „rechtsmissbräuchlich“.

Abmahnungen sind lästig – ohne Zweifel. Aber Abmahnungen haben die Funktion, Streitigkeiten auf direktem und kostengünstigem Weg ohne Einschaltung eines Gerichts beizulegen. Das wird sich hier allerdings wohl nicht vermeiden lassen, wenn die Sache geklärt werden soll.

Andererseits kann ich in einem Zivilverfahren auch jeden verklagen. Besondere Voraussetzungen sind dazu nicht nötig. Ob ich gewinne, steht auf einem anderen Blatt.

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Erbitterter Widerstand gegen Sicherheits- und Rettungszentrum

Die Gelegenheit war einmalig. Sie hatten nicht mit erbittertem Widerstand zu rechnen. Die leere Zeitungsseite lag vor ihr und wartete darauf, gefüllt zu werden: Ein Fünfspalter mit großen Foto.

Freiwillige des Technischen Hilfswerkes, der Polizei, des Deutschen Rotes Kreuz und weiterer Hilfsorganisationen waren gekommen. Die ehemalige Kaserne fasste kaum die vielen Gäste, die anlässlich der 150. Zeile des Geburtstagsporträts der ERLkönigin erschienen. Alles was Rang und Namen hatte in Gelnhausen und Umgebung diskutierte emotionsgeladen die auf Eis liegenden Pläne, die Gewerbeseteuer in den Gemeinden endlich anzupacken. Länger als ein fünftel Jahrzehnt war sie von den Kommunen unverändert erhoben worden. Erst jetzt werden die Rufe immer lauter, obwohl es schon seit 2009 immer wieder von Experten bestätigt wurde: Die Finanzkrise hat Gelnhausen erreicht. Angesichts der Nähe zur Finanzmetropole Frankfurt auch kein Wunder. Die Ansteckungsgefahr ist nicht nur für Spanien und Italien groß. Auch die kleineren Gemeinde im Einzugsbereich der Bankenstadt werden für den Schuldenberg verantwortlich gemacht.

Königliche Notizen

Königliche Notizen

Nicht der “erbitterte Widerstand” der US-Notenbank gegen die Pläne Obamas, auch nicht der “erbitterte Widerstand” gegen den syrischen Machthaber Assad und auch nicht der “erbitterte Widerstand” der Betroffenen gegen die Pläne des Abwasserzweckverbandes Bodeniederung bei 4000 bis 5000 Grundstücksbesitzern eine Nacherhebung von Anschlussbeiträgen vorzunehmen, (zufällige Suchmaschinen-Ergebnisse von “erbitterter Widerstand”) konnte die ERLkönigin abhalten, schon in der sechsten Zeile ihres Notizzettels wieder diese sozialen Netzwerke wie Facebook und Twitter zu erwähnen. Hintergrund dieser Social-Media-Strategie der Otterfreundin aus Hessen Bayern: Nur sie wusste, dass facebook nach einer erneuten Änderung seiner Datenschutzbestimmungen auch alle handschriftlichen Notizen mit einem Gefällt-mir-Button verziert und standardmäßig auf “Öffentlich” stellt.

Die Reibereien waren absehbar: Biber und Otter, zwei putzige Tiere des Wassers, warteten auf die Stilllegung des Freibades. Die umliegenden Kommunen konnten und wollten sich an diesem Milliardengrab nicht länger beteiligen.

Sicherheits- und Rettungszentrum

Sicherheits- und Rettungszentrum Tegel

Besonders freuen sich die Menschen im Main-Kinzig-Kreis, das das Sicherheits- und Rettungszentrum des Landkreises ab Juni im dann stillgelegten Flughafen Berlin-Tegel eingerichtet wird. In nur einem Jahr wird die gesamte Konversionsfläche nach Bonn verlegt. Der größte Umzug zwischen Bonn und Berlin seit dem Regierungsumzug im letzten Jahrhundert. Mancher beklagt, dass der geplanten 30-Minuten-Transfer zwischen Tegel und Gelnhausen kaum zu schaffen sein wird, aber seien wir ehrlich: In dieser Zeit liest das durchschnittliche Geburtstagskind nicht einmal seine SMS.

Das macht alles keinen Sinn.

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