Blogparade: Dein wichtigster Ort der Welt

Der wichtigste Ort der Welt? Das ist mein Zuhause. Da können wohl viele zustimmen. Bausparfüchse von Schwäbisch Hall ohnehin.

Aber ist Zuhause gleich Zuhause? Nein, denn im Laufe meines Lebens hat das Zuhause, die Definition von “Zuhause” und die Bedeutung von “Zuhause” häufiger gewechselt. Mal war es nur eine kleine Unterkunft für Studium oder Job, mal der Beginn eines neuen Lebensabschnitts, mal Heimat.

Richtig gemütlich wird das Zuhause, wenn es Teil der eigenen Heimat ist.

Ich bin in der Stadt groß geworden, keine große Stadt, aber eine Großstadt. Hildesheim hat die erforderlichen 100.000 Einwohner mit ein paar Eingemeindungen 1972 gerade so geschafft. Unsere Wohnung, in der ich groß geworden bin, war 10 Minuten zu Fuß vom Rathaus, von den Geschäften und von dem großen Kaufhaus entfernt. Der Schulweg war auch nicht länger. In der engen Einbahnstraße habe ich gelernt auf der linken Seite rückwärts mit dem Auto einzuparken. Eine Fähigkeit, die mir auch heute noch manchmal einen Vorteil verschafft.

Stadtkind bin ich immer geblieben. Inzwischen wohne ich in der größten Stadt unseres Landes – und kann mir derzeit nicht vorstellen, dauerhaft nicht in einer Stadt zu leben. Urlaub am Meer geht immer, da brauche ich keine Stadtluft. Dennoch: Nach einigen Wochen – spätestens – fehlt mir die Stadt.

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