BarCamps: Mehr Liebe für die Inhalte

Bar Camp 05

Das Bar Camp 05 machte seinem Namen Ehre (Scott Beale on flickr (CC BY-NC 2.0))

Zwei Tage All-you-can-eat-Buffet, Spaß mit Gleichgesinnten in gastfreundlichem Künstlerdorf in der Innenstadt von Essen. Anreise und Übernachtung in Eigenregie. Begrenztes Kartenkontingent, nur 19 Euro pro Person.

Da muss man schnell sein. Die knapp 200 Tickets für dieses Event waren in kürzester Zeit vergriffen. Viele waren ohne Ticket geblieben, weil der Server unter dem Ansturm zusammenbrach. Die Ticketbörse verzeichnete rund weitere 30 Interessenten, viele hatten sich gar nicht erst eingetragen. Es erschien ihnen aussichtslos.

Klingt nach dem Schnäppchen bei einem Online-Portal. Tatsächlich sind dies die Rahmenbedingungen eines der beliebtesten Barcamps Deutschlands, des BarCamp Ruhr, das zum sechsten Mal Anfang März im Unperfekthaus in Essen stattfand.

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Mettsicherheit

Im Ausland wurde deutsches »Raw pork on a roll« als mögliche Quelle der Trichinenkrankheit gefürchtet. Doch die CDC entwarnt: Nur 12 Fälle pro Jahr im Durchschnitt.

Sicher ist: Mett hat gesellschaftspolitische Relevanz. Die Netzpolitik kommt ohne Mett nicht aus (re:mett bei der re:publica), ebenso kann es zukünftig begleitend zur Familienplanung eingesetzt werden.

Die Grünen haben heute auf ihrer Homepage der Presse ein Schweinemett-Gutachten vorgestellt.

Mett-Ergebnis

Mett-Ergebnis auf gruene.de

In zehn großen Städten kauften Metttester jeweils fünf Mettproben – scheinbar repräsentativ für alle Mettbrötchen des Jahres in ganz Deutschland. Eine Mettmeinungsumfrage. Gefunden haben die Tester in acht der 50 Mettproben eine Substanz, die ESBL. Betroffene dieses größten Mettskandals der Nachkriegsgeschichte sind eine Bäckerei in der Heimatstadt unsere Ex-Bundespräsidenten, Discounter im piekfeinen Hamburg und karnevalistischen Köln sowie der BILD noch unbekannte Quellen in Leipzig, München und Essen, das bei Insidern als Heimatstadt dieses Frühstücks gilt.

Schmuddel-Hauptstadt Berlin ist in Sachen Feuerwehrmarmelade scheinbar sauber. Unerwartet in den Augen vieler besorgter Bürgerinnen und Bürger. Flughafen können die nicht, S-Bahn auch nicht, aber Mettbrötchen! Internetbewohner ahnten dies schon seit rund zwei Jahren. Wie wäre es sonst zur weltweit größten Mettbrötchenvertilgung am Rande einer Bloggerkonferenz gekommen?

Mein re:mett12-Brötchen

Mein re:mett12-Brötchen

BILD rechnet uns vor, dass »rund 16 Prozent der Proben« belastet seien. Scharf nachgerechnet sind sogar genau 16 Prozent.

Wir halten fest: ESM und EFSF sind zweitrangig seit das Ringöffnungsprodukt in der Regel spontan decarboxyliert.

Antibiotikaresistente Keime auf roh verzehrtem Fleisch sind eine tickende Bombe”, höre ich Friedrich Ostendorff, den agrarpolitischen Sprecher der Grünen-Fraktion in Osnabrück  den Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes zurufen.

Die US-Marines haben damit kein Problem. Die sprengen dieses ESBL notfalls einfach.

US-Marines bei der Mettsprengung

US-Marines bei der Mettsprengung

Auch keine genau weiß, wie hoch das Risiko ist, durch den Konsum von ESBL-belasteten Lebensmitteln zu erkranken. Denn: Die meisten Keime sind offenbar harmlos, klärt uns Spiegel online auf.

Morgen könnte dann bitte jemand klären, warum sich eine Bundestagsfraktion ein Gutachten zur Mettsicherheit bestellt.

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NNN und KRS-Nutzer an die Blogs: Essen und Schule

30 Millionen Netz-Nicht-Nutzer, dazu x Millionen KRS-Nutzer, die das Internet einmal im Monat „anmachen“. Dreißig. Millionen.

Für die Techniker: 3 * 107

Fakten von Sascha Lobo, die mich aufrütteln. Gute Idee, dieses Jahr der Blogs. Bloggen ist wichtig. Geiles Bloggen ist hipp. Ohne Frage, mache ich ja gerade hier. Und hier. Und hier organisiere ich es. Hier habe ich mal einen Rotwein bei der Einrichtung verdient.

Selbst muss der Blogger sein. wordpress.com und tumblr.com sind bäh, weil die Inhalte sonst irgendwo mit den AGBs vollständig ausgenutzt werden. Freiheit kommt nur mit 1&1, Strato oder Host Europe. Oder so. Nein, stopp. Ich verfalle ich einen Läster-Modus.

Aber 30 Millionen Menschen bekommen nichts davon mit. Von SPIEGEL ONLINE nicht, also weder von Sascha Lobo noch von Annett Meiritz. Von mir schon gar nicht. An den Lobo erinnern sie sich, weil der doch – fun, aber kein fact – vor der letzten Talkshow diese Piraten in Deutschland geründet hat, die derzeit noch vor dem Horn von Afrika Patrouille fahren. Alles lesen

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Blogideen durch die re:publica, nicht nur.

Gefühlte tausend Ideen hatte ich heute, die dringend verbloggt werden müssten. Zum Beispiel:

  • Ein Post über über Fernsehschaffende auf der re:publica, die das Netz ganz unterschiedlich wahrnehmen.
  • Ein Intellektuellen-Blogpost über mindestens 1000 Fragen, denen endlich mal richtig auf den Grund gegangen werden muss.
  • Ein Blogpost über Münchner in Berlin.
  • Ein Blogpost über Sozen in Unionskreisen.
  • Ein Blogpost über Blogs.
  • Ein Blogpost über zu früh gelaunchte Webseiten mit krassen Fehlern.
  • Ein Blogpost über Wiederholungen von Fernsehsendungen auf Konferenzen.
  • Ein Blogpost über das Niveau von Bachelor-Arbeiten.
  • Ein Blogpost über Mädels.
  • Ein Blogpost über Foodblogs.
  • Ein Blogpost über Journalisten und die Kraft der Überschrift.
  • Ein Blogpost über Duzen und Gesiezt-Werden.
  • Ein Blogpost über Lobbying.
  • Ein Blogpost über Mettbrot und Spargel.
  • Ein Blogpost über Mailinglisten.
  • Ein Blogpost über morgen.

Mache ich. Vielleicht. Später.

Nur das noch:

Ich wünsche Euch eine gute Nacht.

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