1380g beste Debatten

Es ist nicht fair, das Debattenmagazin The European auf Masse zu reduzieren: 1380g wiegen die drei Hefte. Keine leichte Kost, die Alexander Görlach und sein Team zusammengetragen haben. In dieser Woche ist das dritte Heft erschienen.

Dreimal "The European"

Dreimal „The European“

Utopia, Weitermachen und Vollendung: Auch selbstmotivierend klingen die Titel.

Utopisch klang es im Jahr 2012: Ein reines Online-Magazin, das mit unerwartetem Erfolg eine Nische füllte, wagt das Experiment, ein gedrucktes Magazin herauszugeben. Ein neuer Titel, obwohl ringsherum der Niedergang des Prints beobachtet wird.

Nach dem ersten Heft sagten alle begeistert: Weitermachen. Das zweite erschien. Nun ist das dritte da: Vollendung.

Ein klein wenig wie in der Kindheit fühle ich mich, wenn ich die drei Hefte nebeneinander ins Regal stelle: Sammelleidenschaft. Eine Hommage an das lustige Taschenbuch und die Star Wars-Triologie?

Optisch verhält sich der gedruckte The European wie sein Online-Vater: unaufgeregtes, zurückhaltendes Design. Viel Weiß und viel Text.

The European ist kein Coffee-Table-Magazin, das beim Durchblättern alles über den Inhalt verraten hat. Im Gegenteil: Der Leser wird gefordert. Ich gebe offen zu: Mehr als eine Debatte pro Abend verträgt mein Hirn nicht. Zwei aus dem aktuellen Heft will ich vorstellen:

Gefährliches Zögern 

Haben Sie über die Kosten des Zögerns nachgedacht? Wie viele Menschen leiden, verlieren Geld, sterben zu früh oder werden nicht geboren, weil übermäßige Vorsicht, Zaudern und Nicht-Handeln gewonnen haben gegen Erfindergeist, Mut und Tatkraft? Juan Enriquez, früherer Direktor des Harvard Business School Life Sciences Projekts, lenkt in seinem Debattenbeitrag unsere Aufmerksamkeit auf Zauderer und Bedenkenträger. Wenn es diese Menschen früher in größerer Zahl gegeben hätte, wären automobile nicht erfunden und Elektrizität nicht entdeckt worden.

Unvorstellbar 

Die beiden Autoren der Debatte „Ein Leben ohne Fußball“ mühen sich redlich ein Bild von einer Welt zu zeichnen, die ohne Fußball auskommen müsste. Kein Fußball ist auch keine Lösung für die Welt. Denn wir wissen alle, Fußballer sind nicht gottlos: „Viele haben an mich geglaubt: Mein Manager, meine Familie, der Trainer und ganz besonders der liebe Gott.“ (Kevin Kuranyi). Gottlosen und gläubigen Menschen sei die Debatte über Atheismus empfohlen. Und natürlich alle anderen auch.

Das Heft ist für acht Euro am Kiosk und per Versand erhältlich. Wo wird The European im Bahnhofskiosk einsortiert?

Die erste Ausgabe von "The European" in der Auslage einer Bahnhofsbuchhandlung

Die erste Ausgabe von „The European“ in der Auslage einer Bahnhofsbuchhandlung

Gar nicht offensichtlich.

Transparenzhinweis: Herausgeber Alexander Görlach kenne ich seit mehreren Jahren persönlich.

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NDR Blue: Öffentlich-rechtliches Webradio mit Musikjournalismus

Wolken an der Nordsee

Wolken an der Nordsee: Heimatsender NDR

Musikjournalismus ist im Radio selten geworden. Dudelradio aller Orten. Berlin hat wohl so viele Radiostationen wie keine andere deutsche Stadt, dennoch weiche ich immer wieder auf meinen Heimatsender Jugendsender, den NDR aus.

Beim Radio verhält es sich offenbar analog zu einem Douglas-Adams-Zitat:

Jeder Radiosender, den Du nach dem 35. Lebensjahr hörst, richtet sich gegen deine natürlichen Hörgewohnheiten.

Bei dem Radiomix, der heutzutage gespielt wird, fehlen mir eindeutig die Moderationen. Bitte keine flachen Witze, kein Hörer-Spaßtelefon, sondern Informationen zum Titel, zum Album oder zur Band. Beim NDR war »Der Club« so ein Format, an das ich mich gerne erinnere. Zugegeben: Vielleicht ist meine Erinnerung etwas verklärt. Das neue »NDR Blue« erinnert mich an diese Zeit.

Der Nachtclub, ein Überbleibsel dieser goldenen Radiozeit, läuft auf NDR Blue zu einer annehmbaren Zeit, beispielsweise sonnabends ab 9 Uhr und ab 16 Uhr: Wer es genauer wissen will: Programmschema für Montag bis Freitag und am Wochenende. Ein guter Service sind auch die Playlists zu jeder Sendung.

Quellen für NDR Blue sind in Niedersachsen das Digitalradio, dort und im Rest der Welt das Internet. Direkt für Dein Webradio unter http://www.ndr.de/resources/metadaten/audio/m3u/ndrblue.m3u

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Netzgemüse lesen: Denn das Internet geht nicht mehr weg

Alles, was nach Deinem 35. Lebensjahr erfunden wird, richtet sich gegen die natürliche Ordnung der Dinge.

Mit diesem (im Buch ausführlicherem) Zitat von Douglas Adams beginnt das Buch »Netzgemüse«.

Die sogenannten »Neuen Medien« sind zwar nicht mehr so neu, dass sie guten Gewissens als »neu« zu bezeichnen wären. Aber aus meinem Engagement bei elternprojekt.info weiß ich, dass der Satz von Douglas Adams bestimmt für diejenigen Eltern gilt, die erst so um die 40 mit den »Neuen Medien« richtig Bekanntschaft machten. Das Internet, die Computerspiele und digitale Medien allgemein stören die natürliche Ordnung der Dinge. Hier: die gewohnte Ordnung der Familiendinge.

Freunde der Kinder »dringen« via Internet und mobilen Endgeräten in den Familienalltag, auch wenn sie nicht körperlich anwesend sind. Computerspiele sind faszinierender als die Brettspielklassiker Monopoly oder Risiko. Die freie Wikipedia wird für Hausaufgaben häufiger konsultiert als der teuer erworbene, bildungsbürgerliche Brockhaus.

Netzgemüse unterwegs

Netzgemüse unterwegs (Foto: Onion Driver in Saigon // Hanoi Mark on flickr CC BY-NC 2.0)

Diese – wahrscheinlich sogar ziemlich schlechten – Beispiele soll Ihnen klar machen, dass nach allen Prognosen das Internet nicht wieder weggeht. Auch wenn Prognosen, die die Zukunft betreffen, zugegebenermaßen als unsicher zu gelten haben. Hier bin ich mir sicher: Unsere Kinder und wir werden mit dem Internet und den digitalen Medien noch eine ganze Weile zu tun haben. Vermutlich länger als Ihnen im Moment noch lieb ist – Gründe siehe oben.

Jedem und jeder Elternteil mit Schulkindern empfehle ich daher das Buch von Tanja und Johnny Haeusler zur Lektüre. Sie kaufen ein Buch über das Internet, das bildet! Es ist hype- und hysteriefrei. Glauben Sie mir: Sie lernen unglaublich viel.

Im Kapitel Computerspiele habe ich viel Neues erfahren, bestimmt werden auch Sie mindestens einen persönlichen Aha-Moment erleben. Nach dem Lesen dieses Kapitels werden Sie Ihr Kind mit anderen Augen beim Spielen beobachten. Wenn Sie Ihrem Kind bislang noch nie länger beim Spielen am Computer zugesehen haben, werden Sie nach der Lektüre nicht unbedingt zum Minecraft-Experten, aber Sie werden besser verstehen, worin die Faszination dieses Spiels liegt. Vielleicht probieren Sie das Lieblingsspiel ihres Kindes auch selbst einmal aus.

In der veröffentlichten Meinung werden Computerspiele inzwischen nicht mehr durchweg verteufelt, sondern als Kulturgut betrachtet. Erinnern Sie sich an die Verleihung des Computerspielepreises an ein »Killerspiel«? Der Eklat war für die Generation Netzgemüse eher keiner.

Es macht wirklich Spass, dieses Buch zu lesen. Es nimmt Eltern die Angst vor dem Internet, vor dem Kontrollverlust und stärkt die Eltern-Kind-Beziehung. Wenn Sie diesen Text lesen, haben Sie übrigens schon einen Ratschlag des Buches beherzigt:

Die Antwort auf das Internet ist das Internet.

Unbedingte Kaufempfehlung! Gleich bestellen – im Internet: Netzgemüse: Aufzucht und Pflege der Generation Internet

P.S. Wenn Sie Douglas Adams noch nicht kennen sollten, empfehle ich Ihnen den Anhalter. Dort erhalten Sie nebenbei die Antwort auf die Frage aller Fragen.

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The Haunted Man

Can we dance upon the tables again?

Wer bei dieser Songzeile jetzt wieder Gitarren-Geklampfe oder mindestens Karnevalmusik erwartet, den muss ich enttäuschen.

Für trübe Herbstabende ist dies genau die richtige Musik. Erinnert ein wenig an Kate Bush aus den 1980er. Sehr viel Stimme, manchmal jedoch zu hoch – die FAZ nennt es Helium-verspielt – wie in »Marilyn«. Ich rede von Bat for Lashes: The Haunted Man

Die Auskopplung Laura ist das pop-igste Stück. Hier in einer Live-Version von BBCtwo.

Ich habe von Musik ungefähr soviel Ahnung wie vom Eierlegen. Die wichtigste Einteilung, die ich vornehme, ist »gefällt mir« oder »gefällt mir nicht«. Bei »gefällt mir« kommt als verschärfte Form »kaufe ich« hinzu. Hier habe ich gekauft. Fast ein wenig schade, dass ich nur noch digital kaufe. Aber über das bemerkenswerte Cover haben schon alle anderen geschrieben.

Zum Kauf empfehle ich die CD oder für ungeduldige die MP3s.

Hier noch ein Stück aus dem Album:

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Absolute Mehrheit nicht erreicht

War Raabs Sendung „Absolute Mehrheit“ nun eine Karikatur der etablierten Talkshows? Oder so eine Art Piratenpartei der Politik-Talkshow-Welt?

Mein Mashup der Kritiken:

Qualitativ ist sicher noch Luft nach oben, doch die erste Ausgabe von Stefan Raabs Polit-Talkshow „Absolute Mehrheit“ hat schon grandiose Zuschauerzahlen geholt, weiß meedia.de. Das sind die mit Twitter-Tussis. Raab hatte auch so etwas Ähnliches mitgebracht: Peter Limourg, der Telefonjoker des ausgebildeten Metzgers. Für die Zuschauer mit Kurzzeitgedächtnis: Er und Raab haben bereits 2005 und 2009 ähnliche Sendungen zusammen moderiert.

ProSieben ließ Limbourg allerdings nur mäßig animierte Power-Point-Balken vorlesen, die irgendwie mit einer 9live-Ruf-mich-an-Hotline gekoppelt sind. Da schon am Anfang klar ist, dass Limbourg den längsten hat („Senior Vice President Nachrichten und politische Information der ProSiebenSat.1 Media AG„) dürfen auch die rausgewählten Politiker weiter mitdiskutieren. Da nimmt sich Raab den Polittalk-Marathon von Jauchwillplasberg zum Vorbild: Dort sehen wir auch jede Woche die gleichen Gesichter.

Wie immer lassen sich die besten Witze über Leute machen, die nicht da sind. Philipp Rösler gehört in diese Kategorie. War der Einstieg noch gut vorbereitet: „Muss der Rösler weg und wie kann ich Ihnen dabei helfen, Herr Kubicki?„, zeigte sich Raabs kleine Welt in dem unterirdischen Satz: „Wenn Rösler das beim Abendessen sieht, fallen ihm hoffentlich nicht die Stäbchen aus der Hand.“ Spiegel online harnischt: Niemand kritisiert den Moderator für diese Entgleisung, stattdessen versuchen alle, gute Laune zu demonstrieren.

Nico brilliert mit einem weiteren Griff in die TV-Geschichtsbücher: „Es wurde ein Format gewählt, dessen Regelwerk ähnlich wie bei Tutti-Frutti niemand wirklich verstanden hat, nur dass am Ende niemand nackt war.“ Naja, das niemand nackt war, lag nicht am Thema Politik, sondern vermutlich daran, dass die Redaktion nur eine Frau aufs Sofa bringen konnte. In der Mediathek von ProSieben irrlichtete kurzzeitig auch Galileos „Speedwissen Sex“ als „ähnliches Video“ herum.

Doch nicht alle zerreißen die Sendung in Stücke: sueddeutsche.de orakelt: Diese Show könnte ein Publikum dazu bringen, sich mit Politik zu beschäftigen, das sich für diese Themen sonst nicht mal am Rande interessieren würde. 1,28 Millionen der 14- bis 49-Jährigen haben zugesehen. Das sind trotz der deutlich späteren Sendezeit mehr Zuschauer als „Günther Jauch“ vor dem Schirm versammeln konnte.

Wenn „Absolute Mehrheit“ die Piratenpartei der Politik-Talkshow-Welt ist – wie Ingo vermutet, dann haben wir gestern vielleicht die vorletzte Sendung gesehen. Geht es nach Meedia.de, ist der Versuch, der Gattung „Politik-Talkshow“ frisches Leben einzuhauchen, absolut gescheitert.

Einen Wunsch habe ich: Die Menschen, die die Einspieler gemacht haben, sollten unbedingt häufiger Gelegenheit haben, ihr Können zu präsentieren. Bei Plasberg zum Beispiel, meint auch The European.

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Bücher zur Adventszeit

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit

Mit diesem Lied beginnt mein wichtigstes Buch der Advents- und Weihnachtszeit: Das evangelische Gesangbuch.

Der erste Advent ist der Beginn des Kirchenjahres. Die dunkle Jahreszeit hat von uns allen Besitz ergriffen. Nach den traurigen Sonntagen am Ende des Kirchenjahres macht der erste Advent wieder Hoffnung – für mich auch durch dieses Lied.

Das Evangelisches Gesangbuch ist in dieser Form in den 1990er Jahren erschienen. Im Gegensatz zu dem Vorgänger, das ich aus meiner Konfirmandenzeit kenne, sind zahlreiche Lieder hinzugekommen. Die verschiedenen Landeskirchen haben das gemeinsame Grundwerk um Regionalteile ergänzt. In Niedersachsen beispielsweise auch um plattdeutsche Lieder. Meine jetzige Landeskirche, die EKBO, hat auf einen eigenen Regionalteil verzichtet.

Stimmungsvoller Lesegenuss

Stimmungsvoller Lesegenuss (Foto: selileinchen on flickr. com (CC BY-NC-SA 2.0))

Das zweite Buch, das ich empfehlen möchte, ist schon einige Jahre alt, hat aber nichts von seinem Reiz verloren. Es ist noch immer zu haben, auch weil es zeitlose Klassiker enthält. Es ein Vorlesebuch: „Es war eine dunkle und stürmische Nacht“. Es ist erschienen im Gerstenberg Verlag, der mir ebenfalls seit der Kindheit ein Begriff ist. Kein Wunder, kommen wir doch beide aus Hildesheim.

Der kleine Häwelmann von Theodor Storm, die Geschichte von der kleinen Nervensäge, die nie genug bekommen kann, ist meine liebste Vorlesegeschichte. Für Eltern eine unglaubliche Entspannung, diese Geschichte den Kindern vor der Nachtruhe vorlesen zu können.

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Gitarren-Geklampfe

Eine Gitarre macht immer gute Stimmung, lädt zum Mitsingen oder wenigstens Mitsummen ein. Gitarre weckt Erinnerungen an Lagerfeuer und laue Sommerabende. Das ist im kalten November besonders dringend für mich.

Und manchmal denke, dass müsstest Du doch auch lernen können. „Geklampfe“ wie es zu Hause hies, klingt doch eher einfach. Die bescheidenen Versuche haben dann aber leider immer wieder gezeigt, wie unmusikalisch ich bin.

Zweimal „Gitarre“ will ich dennoch empfehlen:

Paper Lions, vier kanadische Jungs, auf die ich durch „A song a day“ aufmerksam wurde.

Das Stück „Polly Hill“ ist melancholisch, ruhig und so erholsam.

Das Album gibt es z.B. bei amazon Paper Lions: At Long Creek oder auch zum Download auf der Webseite der Band.

Eine junge intensive Stimme gehört Amy Holford. Das wird richtig dolle geklampft. Mag ich. Am liebsten dieses:

Mehr auf Soundcloud.

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NYC-Fotokalender von tokography.com

Einen praktischen Nutzen haben Wandkalender kaum. Immer wieder ungelöste Fragen, ob der Februar in diesem Jahr nun 28 oder 29 Tage hat, werden heute mit dem Smartphone gelöst. Die tiefergehende Frage, warum der Februar grundsätzlich gegenüber den anderen Monaten benachteiligt ist, beantwortet dein Opa der SWR hier.

Wer sich nicht merken kann, welcher Monat 30 oder 31 Tage hat, nimmt seine Hände zu Hilfe: Die Monate an den Fingerknöcheln abzählen – und schon hat man das Ergebnis: Kleine Anleitung

Der Wandkalender im allgemeinen dient als Raumschmuck oder verdeckt den Fleck, den die nervige Mücke im Sommer bei ihrem hoffentlich schmerzlosen Tod auf der weißen Wand hinterlassen hat.

Einige Wandkalender schaffen mit dem “Making of” den Sprung in die populäre Fachpresse.

Auf der Buchmesse in Frankfurt war ich noch nie. Unbestätigten Gerüchten zufolge besteht einen Ausstellungshalle nur aus Katzenkalendern. So ganz falsch kann ich da nicht liegen, denn die Deutsche Welle weiß: “Ansonsten seien anspruchsvoll gestaltete Katzenkalender ebenfalls eine „sichere Bank„, sagte ein Vertreter eines kleineren Verlags.”

Im letzten Jahr habe ich einen zwei Kalender eines gewissen ToKo gekauft. Quasi blind. (Stimmt natürlich nicht.)

Wie ich gerade noch rechtzeitig erfahre, gehört es zum guten Ton den Kalender zu rezensieren. Einige haben das hier (NYC) und hier (Berlin) offenbar getan, bevor (!) das Jahr um war. Das kann ich nicht nachvollziehen. Bei mir hängt immer noch das Oktober-Bild. Die Spannung auf das November-Bild steigt jeden Tag.

Bücher rezensiere ich doch auch erst, wenn ich sie durchgelesen habe. Bei Katzenkalendern könnte ich schon zu Beginn des Jahres ungesehen einen Verriss schreiben, aber der New York-Kalender vom ToKo …?!

Egal. Nach den mir bislang bekannten Bildern des 2012er Kalenders kann ich allerdings den 2013er uneingeschränkt empfehlen. Wer meinem Rat vertraut und auch einen Kalender haben möchte, wendet sich an: kalender@tokography.com, um Exemplare unverbindlich zu reservieren.

New York-Kalender 2013 von Tokography

New York-Kalender 2013 von tokography.com

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Tausendmal berührt …

An die Jugendliebe, sei es die erste oder eine der ersten, erinnert man sich in besonderer Weise. Klaus Lages „1000 und eine Nacht“ erzählt von gemeinsamer Kindheit, gemeinsamen Erlebnissen, aus denen dann Liebe erwuchs. Ein Lied, das auch ein Stück meines Lebens erzählt. Von einer dieser Jugendlieben handelt auch Steinunn Sigurðardóttirs „Der gute Liebhaber“, das jetzt bei Rowohlt auf deutsch erschienen ist. Bei Karl muss es auch ZOOM gemacht haben, er wusste nicht was geschehen war. Aber er wusste, was ihm fehlte.

Der gute Liebhaber

Buchcover: Der gute Liebhaber (Rowohlt Verlag)

Doch der Reihe nach: Die Frankfurter Buchmesse beherbergt dieses Jahr Island. Grund genug, für den Börsenverein des Deutschen Buchhandels, einen Abend im Berliner Büro zu veranstalten und zwei isländische Autoren einzuladen. Eine von ihnen eben: Steinunn Sigurðardóttir. Ulrich Matthes las in unvergleichlicher Weise aus ihrem Buch vor.

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