Urheberrecht und Parlament

Die Piratenfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat ein interessantes Lebenszeichen von sich gegeben: Martin Delius berichtet auf seinem Blog von einem Gutachten des Wissenschaftlichen Parlamentsdienstes, dass parlamentarische Drucksachen und Materialien, also eigentlich alles, was das Parlament so produziert, „keinen urheberrechtlichen Schutz genießen.“ Differenziert wird noch zwischen Werken, die entweder unter Absatz 1 oder Absatz 2 fallen. Bei letzteren sei das Verbot der Textveränderung sowie die Pflicht zur Quellenangabe zu beachten.

Mit einem Anflug von Selbstironie heißt es jedoch auf Seite 1 dieses Parlamentsdokuments:

„Die Gutachten des Wissenschaftlichen Parlamentsdienstes sind urheberrechtlich geschützt.“

 

 

 

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WIRED – dass es nach dieser Ausgabe weitergeht!

Ich habe mir eine Zeitschrift gekauft. Für mich ist das ein herausragendes Ereignis. In diesem Jahr ist es gefühlt das erste Mal, dass ich ein entsprechendes Geschäft betreten, tatsächlich eine Zeitschrift aus dem Regal genommen und bezahlt habe. Ich klaue sonst nicht, falls das jetzt einige denken sollten: Entweder habe ich ein Abo oder das Verlagsprodukt kommt als eine Art Gulasch in Form von Pressespiegeln zu mir.

Aber die WIRED wollte ich besitzen. Nicht nur als digitale Kopie, sondern auf Papier.

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Digitale Generation nicht diffamieren und kriminalisieren

Schon vor einigen Wochen, als es dieses Blog noch gab, schrieb ich bei irights.info zur Zukunft des Urheberrechts: Digitale Generation nicht diffamieren und kriminalisieren.

Urheberrecht
Das Urheberrecht ist kompliziert – erst recht im digitalen Zeitalter (Grafik: irights.info (CC BY-ND 2.0)

Da sich beim Urheberrecht noch nichts verändert hat, ist der Text hinreichend aktuell. Wer mag, liest hier weiter.

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